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BEAN BANDS///THE FELAS
the felas - a band playing tribut to FELA KUTI
FELA ist tot, doch durch seine Musik oder besser gesagt durch sein
Lebenswerk, ist der charismatische Sänger und Musiker aus Nigeria so
lebendig wie eh und je!
the felas ist eine neunköpfige Band mit Musikern aus der berner/schweizer-Musikszene,
unter anderem Grand Mothers Funk, brink man ship, Lilly Horn,
Groovelation, usw. Ihr Ziel ist es nicht, die Musik von FELA zu
kopieren, sondern ihm mit eigenen Interpretationen seiner Songs,
Tribut zu zollen.
FELA Anikulapo Kuti wurde1938 in Nigeria geboren. Als Teenager
erlernte er das
Saxophonspiel und zog mit 21 Jahren nach London um Musik zu
studieren. Nach seinem Studium hielt er sich längere Zeit in den USA
auf, wo er langsam aber sicher den Musikstil entwickelte, der ihn
später berühmt machen sollte: Afrobeat Afrobeat ist eine Mischung
aus Jazz, Funk und afrikanischen Rhythmen. Sein Gesang wurde genauso
charakteristisch für Fela's Afrobeat,wie seine Texte. Inspiriert von
Leuten wie Malcolm X, Kwame Nkrumah und den Black Panthers,
behandeln seine Texte brisante Themen wie Politik und
Menschenrechte. Zurück in Nigeria schlug Afrobeat ein wie eine
Bombe, und Fela avancierte schnell zum Helden des Volkes, aber auch
zum Staatsfeind. Staatliche Institutionen fühlten sich jedoch nicht
nur durch seine Kritik auf musikalischer Ebene provoziert, sondern
auch durch seine subversive Haltung, z.B. heiratete er gleichzeitig
27 Frauen, gründete eine politische Partei und rief sogar seinen
eigenen Staat aus, die Republik Kalkuta. Die Regierung Nigerias
reagierte auf ihre Weise: 1976 stürmten 1000 Militärs
die Kalkuta-Republik. Fela wurde inhaftiert und viele verletzt,
unter anderen seine Mutter, die später ihren Verletzungen erlag.
Felas Antwort kam prompt und musikalisch: "Coffin for the head of
state" oder "Sarg für das Staatsoberhaupt" ist eines von über
hundert Alben, die Fela im Laufe seines Lebens produzierte.Fela
Anikulapo-Kuti starb 1997 an AIDS.
Fasziniert von Fela, seinen geschichteten Arrangements und den Songs
die oft länger als 15 Minuten dauern, organisierten befreundete
schweizer Musiker im Sommer 2003 ein Konzert an dem ausschliesslich
Fela-Werke interpretiert wurden. Die Leute tanzten, schwitzten und
hatten solch offensichtliche Freude an dem Spektakel, dass es für
die Band sonnenklar wurde:Afrobeat ist nicht mit FELA gestorben.
Seither wurden diverse Konzerte gegeben und mit wachsender Freude
bemerkt, dass diese Musik nicht nur für die Musiker sondern auch
fürs Publikum ein nicht alltägliches Erlebnis ist, welches es nicht
zu missen gilt. Auch dieses Jahr wird Afrobeat mit
the felas über die Bühne gehen.

line-up:
rich voc
alig vib, perc
bean! as
jan galega ts
lisette bs
adrien tp
bernie g
tonee b
fäbü dr |
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Download
(1MB)

Download (162 kB)

felas • black man's cry
(30 sec.)

felas • roforo
(30 sec.)
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